Empfang zum Abschluss der heurigen Agrarmesse im Grenzland

Gornja Radgona/Bad Radkersburg (30.08.2018). – Zum Abschluss der heurigen Internationalen Messe AGRA Pomurje in Gornja Radgona lud Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer heute (30.8.2018) im Rahmen des Steiermark-Tages auf der Messe zum Empfang. Der Landeshauptmann unterstrich die Bedeutung der jahrzehntelangen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Rahmen der Messe: „Die guten Beziehungen zwischen der Steiermark und Slowenien sind über Jahrzehnte gewachsen. Das unterstreicht auch die Tatsache, dass wir heuer bereits den 50. Steiermark-Tag auf der führenden Fachmesse für Agrarprodukte und Lebensmittel, die für die Steiermark wie Slowenien gleichermaßen von großer Bedeutung ist, begehen dürfen. Es wird mir richtig warm ums Herz, wenn ich an die Entwicklung der letzten 50 Jahre denke, was sich da auf beiden Seiten der Friedensbrücke an Positivem getan hat“, so Schützenhöfer.

Aus Anlass des Steiermark-Tages hatte bereits um 9 Uhr in Spielfeld eine Radsternfahrt gestartet. Die Strecke dieser mittlerweile traditionellen Sternfahrt führte über die Murfähre Weitersfeld und über Dietzen bis nach Gornja Radgona. Ehrengäste waren unter anderem Österreichs Botschafterin in Laibach, Sigrid Berka, und die Generaldirektorin für Wirtschaft im Außenministeriums Sloweniens, Botschafterin Alenka Suhadolnik.

Den Steiermark-Tag hatte die „Initiative Nachbarschaft“ aus Bad Radkersburg gemeinsam mit dem Thermen- und Vulkanland/Südoststeiermark – sowie die Region Slovenske Gorice organisiert. Der Empfang bildete den Abschluss der sechstägigen AGRA-Fachmesse in Gornja Radgona, deren Bedeutung in den vergangenen Jahren weiter gewachsen ist. Heuer präsentierten dort mehr als 1800 Aussteller aus 32 Ländern auf einer Fläche von mehr als 70.000 Quadratmetern ihre Produkte und Dienstleistungen. Stark vertreten war dabei die Südoststeiermark, aus der das Regionalmanagement Südoststeiermark sowie namhafte Firmen aus dem Steirischen Vulkanland, die sich weiter zunehmend in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Wirtschaft, im Tourismus und auch in kulturellen Bereichen engagieren.

Die Süd- und Oststeiermark können von dem Aufwärtstrend in den Nachbarländern profitieren und zeigen sich damit in Statistiken ganz deutlich als klare „Gewinnerinnen“ der Grenzöffnung. So ist dort das Bruttoregionalprodukt in den zehn Jahren nach dem EU-Beitritt der Nachbarländer Slowenien und Ungarn im Durchschnitt um mehr als 45 Prozent gestiegen. Laut den Analysen im Rahmen des Europapoltischen Berichts- und Informationssystem (EUBIS-Steiermark) konnten im Zeitraum 2007-2015 insgesamt 241 Mio Euro an Förderungen aus EU-Programmen in Anspruch genommen werden.

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