Graz (5. September 2019).- Die 60. Auflage des Landesblumenschmuckbewerbs ging heute (5.9.2019) in der Stadthalle Graz feierlich zu Ende. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl ehrten die Siegerinnen und Sieger in allen Kategorien. Landeshauptmann Schützenhöfer bedankte sich bei den über 38.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern: „Es ist jedes Jahr beeindruckend, mit wie viel Liebe und Kreativität Sie öffentliche Plätze, Gärten, Fassaden, Balkone oder Verkehrsinseln mit Blumen schmücken. Sie tragen so wesentlich dazu bei, die unverwechselbare Schönheit der steirischen Landschaft entsprechend in Szene zu setzen!“ Landesrätin Eibinger-Miedl wies auf die touristische und wirtschaftliche Bedeutung hin: „Die Menschen zieht es wieder stärker
in die Natur, um zu entschleunigen und Kraft zu tanken. Auch Gartenreisen liegen voll im Trend. Der steirische Blumenschmuck sorgt damit nicht nur für regionale Wertschöpfung, sondern hat auch eine große touristische Bedeutung!“

Der Landesblumenschmuckbewerb wurde 1959 initiiert und wird seither jedes Jahr im Sommer vom steirischen Verband der Gärtner und Baumschulen organisiert und durchgeführt. „Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den vielen helfen­den Händen, dem Team des Lan­desblumenschmuckbewerbes und den beteiligten Gärtnern, Baumschulen und Floristen. Sie machen es möglich, dass die Steiermark in ein prächtiges Blütenmeer ver­wandelt wird“, so Ferdinand Lienhart, Obmann der steirischen Gärtner und Baumschulen. „Veranstaltungen wie ‚die Flora‘ ermutigen die steirische Bevölkerung, nicht nur ein zentraler Part in der ökologischen
Gestaltung unseres Bundeslandes zu sein, sondern auch mit kreativen Akzenten dem Klimawandel entgegenzuwirken“, so der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl.

Informationen zum Bewerb:
Das Auszeichnungssystem im öffentlichen Bewerb durch „Floras“ brachte eine Beteiligung von 104 Gemeinden. Drei bis fünf Floras wurden für ganze Orte vergeben. Teilbereiche wurden mit einer oder zwei Floras ausgezeichnet. Jene Gemeinden, die in den vergangenen fünf Jahren fünf Floras erhalten haben, werden mit der „Goldenen Flora“ ausgezeichnet.

Kategorien: Neben den Ortsbewertungen „Schönste Stadt“, „Schönster Markt“, „Schönstes Dorf“, „Schönstes Gebirgsdorf“ und
„Schönste Katastralgemeinde“ und „Besonderen Leistungen“ für Teilbereiche wurden insbesondere 77 „Kinder-, Jugend- und Gemeinschaftsprojekte“ aus 37 Gemeinden eingereicht.

Folgende Einzelbewertungen wurden in 210 Gemeinden und Ortsteilen vorgenommen: „Bauernhöfe“, „Bauernhöfe in steiler Hanglage“, „Häuser mit Vorgarten“, „Balkon-, Terrassen- und Fensterschmuck“, „Gärten“, und „Besondere Leistungen“. „Gaststätten und Hotels“, „Buschenschenken und Heurige“, „Gewerbebetriebe“, „Gärtnereien“, „Baumschulen“, in diese fünf Kategorien werden ebenfalls Floras vergeben, daher gibt es hier kein Aussetzen mehr und eine alljährliche Teilnahme ist möglich.

Die Erstbewertung wurde von den örtlichen Juroren (Gärtnerbetrieben) vorgenommen, die Endbewertung von Gärtnern, Bürgermeistern, Tourismus-Obleuten und Blumenexperten der Bewertungskommission (Landesjury), die mehrere Wochen im Sommer in der gesamten Steiermark zirka 1000 Einzelobjekte begutachteten und beurteilten. Die Jury legt Wert auf ein stimmiges Gesamtbild und eine art- und standortgerechte Bepflanzung.

Um alle Projekte vor Ort zu besichtigen und zu beurteilen, war die 17-köpfige Jury mit zwei Bussen und drei Juryteams an 44 Bewertungstagen in der gesamten Steiermark unterwegs. Begleitet werden die Juroren auch von einer Fotografin.

Alle Siegerinnen und Sieger im Einzelbewerb finden Sie HIER alle Sieger im Gemeindebewerb finden Sie HIER.

60. Auflage des landesweiten Flora-Bewerbs