Bildungsminister Martin Polaschek zu Gast bei LH Schützenhöfer

Steirischer Universitätsgipfel in Graz

Graz (29. Jänner 2022).- In der Grazer Burg begrüßte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer gestern Nachmittag (28.1.2022) Bildungsminister Martin Polaschek zu seinem Antrittsbesuch. Am anschließenden Universitätsgipfel nahmen neben LH Schützenhöfer und BM Polaschek auch Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, der geschäftsführende Rektor Peter Riedler (Karl-Franzens-Universität Graz), Rektor Hellmut Samonigg (Medizinische Universität Graz), Rektor Harald Kainz (Technische Universität Graz), Rektor Wilfried Eichlseder (Montanuniversität Leoben) sowie Rektor Georg Schulz (Universität für Musik und darstellende Kunst Graz) teil.

„In der Steiermark spielen Wissenschaft und Forschung eine zentrale Rolle: Die neun steirischen Hochschulen, darunter fünf Universitäten, sind nicht nur Beleg für die enorme Vielfalt der steirischen Wissenschaftslandschaft, vielmehr tragen sie auch stark dazu bei, dass die Steiermark seit vielen Jahren als eine der erfolgreichsten Regionen im Bereich Forschung und Entwicklung im Europa-Vergleich eine Spitzenplatzierung einnimmt. Somit leisten die steirischen Universitäten, Fachhochschulen und pädagogische Hochschulen einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Wirtschaftsstandortes und damit zu Wohlstand in unserem Land. Ich freue mich daher umso mehr, dass die steirischen Hochschulen und damit der Wissenschaftsstandort Steiermark mit dem neuen Bildungsminister Martin Polaschek eine starke Stimme in Wien haben″, unterstrich Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.

Rund 70.000 Studierende und über 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Universitäten sind verantwortlich dafür, dass sich der Wissenschafts- und Hochschulstandort Steiermark in den letzten Jahren besonders erfolgreich entwickelt hat. Im Fokus des gestrigen Universitätsgipfels standen daher insbesondere auch Leitprojekte der steirischen Hochschulen für die kommende Periode der Leistungsvereinbarung, die dazu beitragen sollen, die Erfolgsgeschichte des Wissenschaftsstandorts Steiermark auch in Zukunft fortzuschreiben.

Mit dem Cori Institut für Metabolismusforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit Universität Graz, Technischer Universität Graz und Medizinischer Universität Graz wird ein neues wissenschaftliches Leuchtturmprojekt entstehen, das europaweit Beachtung finden wird. Auch das NAWI Graz Geozentrum, in dem zahlreiche Aktivitäten von Forschung und Lehre der Institute der Erdwissenschaften und der Geotechnik der TU Graz und der Uni Graz gebündelt werden unterstreicht die Position der Steiermark als Forschungs-& Entwicklungs-Standort Nummer Eins in Österreich.

Darüber hinaus stehen zahlreiche weitere Vorhaben der fünf steirischen Universitäten vor der Umsetzung, die das Angebot von Lehre und Forschung am Standort verbessern und ergänzen werden.

„Graz ist als zweitgrößte Universitätsstadt ein essentieller Teil der vielfältigen Hochschullandschaft in Österreich. Als ehemaliger Rektor der Universität Graz weiß ich, wie exzellent die Wissenschaft und Forschung, aber auch insbesondere die Lehre an den steirischen Hochschulen ist. Mit den Leistungsvereinbarungen 2022-24 stehen der Steiermark und den fünf Universitäten erstmals mehr als 2 Milliarden Euro für nachhaltige Investitionen in Wissenschaft und Forschung zur Verfügung. Das unterstreicht die Bedeutung des weiß-grünen Wissenschaftsstandortes mit einer der höchsten F&E-Quoten Europas und stärkt den Wirtschaftsstandort Steiermark“, so Bundesminister Martin Polaschek. „Die Bildungslandschaft in der Steiermark zeichnet sich durch besondere Qualität aus. Das beginnt in der Elementarpädagogik geht über die Schulen bis hin zu den steirischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Ich möchte mich anlässlich des steirischen Universitätsgipfels, insbesondere bei den Rektorinnen und Rektoren, den Professorinnen und Professoren, dem Mittelbau und den Studierenden bedanken – sie alle tragen zum Erfolg der steirischen Hochschulen bei″, so Bildungsminister Martin Polaschek.

„Die Steiermark ist mit großem Abstand das Forschungsland Nummer eins in Österreich. Neben der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft hat auch die Unterstützung des Bundes für unsere Leuchtturm-Projekte einen wichtigen Anteil daran. So konnten in den vergangenen Jahren etwa der neue Campus der Medizinischen Universität, die neue Universitätsbibliothek an der Karl-Franzens-Universität und das Graz Center of Physics realisiert bzw. auf den Weg gebracht werden. Gestern konnten wir mit Minister Polaschek wichtige Vorhaben für die Zukunft besprechen, mit denen wir unsere Spitzenposition im Bereich Forschung und Entwicklung weiter festigen wollen“, so Wissenschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Schützenhöfer, Polaschek und Eibinger-Miedl (v.l.) beim Universitätsgipfel in Graz.
Gemeinsam mit den Rektoren der steirischen Universitäten wurden insbesondere auch Leitprojekte der steirischen Hochschulen diskutiert.