Steirische Regierungsspitze unterstützt Maßnahmen des Bundes

Eindämmung des Corona-Virus ist oberstes Ziel

Graz (31. März 2020).- Die Bundesregierung hat gestern (30.3.2020) verschärfende Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus vorgestellt.
Das neue Maßnahmenbündel umfasst dabei etwa den gezielten Schutz von Bürgerinnen und Bürgern, die zur Risikogruppe zählen. So wechseln ältere Menschen oder solche mit Vorerkrankungen verpflichtend ins Home Office oder werden von ihrer beruflichen Tätigkeit freigestellt. Darüber hinaus soll das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes die weitere Ausbreitung des Corona-Virus reduzieren. Die Schutzmasken werden ab Mittwoch von Supermarktketten ausgegeben.

Für die Spitze der Steiermärkischen Landesregierung handelt es sich bei der Erweiterung der Maßnahmen um einen notwendig gewordenen Schritt. Die konsequenten Vorgaben der Bundesregierung werden daher seitens der Landesregierung aus voller Überzeugung unterstützt.

„Die weiteren Schritte der Bundesregierung sind notwendig, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und besonders gefährdete Gruppen in der Bevölkerung noch besser zu schützen. Wir wissen nicht wie lange es dauern wird, aber wir wissen, je konsequenter und disziplinierter sich jeder Einzelne von uns an die Maßnahmen hält, desto früher werden wir unser gewohntes Leben ohne Einschränkungen wieder zurückhaben“, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.

„Leider unterschätzen noch immer zahlreiche Menschen die Gefahren des Corona-Virus. Aus diesem Grund halte ich die von der Bundesregierung präsentierte Nachschärfung der Maßnahmen für den völlig richtigen Weg. Nur wenn wir alle gemeinsam mithelfen, wird es uns gelingen, diese schlimme Krise zu überstehen. Die Behütung von gefährdeten Gruppen, die Sicherstellung der Einhaltung der Maßnahmen und zusätzlicher Schutz etwa in Supermärkten haben jetzt oberste Priorität“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang.

LH Schützenhöfer und LH-Stv. Lang appellieren neuerlich an die Steirerinnen und Steirer, die von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen weiterhin einzuhalten und die
sozialen Kontakte weitestgehend zu reduzieren.