Zusammenschluss für den Ausbau von Glasfaser

Alle Gemeinden im Bezirk Weiz ziehen an einem Strang

Graz/Weiz (4. November 2019).- Gemeinsam mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der 31 Gemeinden des Bezirks Weiz stellten Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landesrätin Doris Kampus heute (4.11.2019) in Weiz das Projekt „G31 – Initiative Glasfaser Bezirk Weiz“ vor. Nach längeren Vorarbeiten haben sich die 31 Gemeinden des Bezirks zusammengeschlossen, um in Kooperation mit der Wirtschaftskammer, Energieversorgungsunternehmen und dem Land Steiermark den Glasfaserausbau im Bezirk Weiz voranzutreiben. Zu diesem Zweck wurden nun zwei Gesellschaften gegründet, bei denen alle
Fäden zum Ausbau der Netze im Bezirk und die Abwicklung zusammenlaufen werden.

Landeshauptmann Schützenhöfer unterstrich die Bedeutung der Initiative: „Ultraschnelles Internet in der gesamten Steiermark ist ein Gebot der Stunde. Unsere Betriebe sowie die Forschungs- und Bildungseinrichtungen sind ganz besonders auf gute Verbindungen angewiesen, denn das sind die Autobahnen der Zukunft. Wir stärken damit die Regionen unseres Landes und bleiben dadurch international wettbewerbsfähig. Es freut mich besonders, dass bei diesem zentralen Thema im Bezirk ein Schulterschluss aller Gemeinden und über die Parteigrenzen hinweg gelungen ist. Gemeinsam für die Steiermark arbeiten. Das ist es, was den steirischen Weg ausmacht.“

„Glasfasertechnologie ist für das 21. Jahrhundert so wichtig, wie es vor 50 Jahren der Ausbau des Telefonnetzes und noch einmal 50 Jahre davor der Ausbau des Elektrizitätsnetzes war. Österreich hinkt gerade auch im Vergleich mit dem OECD-Schnitt nach – hier haben wir Aufholbedarf. Mit G31 setzt Weiz hier einen wichtigen Leuchtturm“, betonte Landesrätin Kampus. „Ein Projekt wie G31 macht die Region Weiz zu einem noch attraktiveren Wirtschafts- und Lebensraum. Die Menschen können wieder eher dort arbeiten, wo sie auch leben und wohnen.“

„Der Ausbau des Glasfasernetzes stellt in den nächsten Jahren das größte zusammenhängende Infrastrukturprojekt des Bezirks Weiz dar“, sagt G31-Geschäftsführer Erich Rybar zur bevorstehenden Herausforderung. Für den flächendeckenden Ausbau im Bezirk wird von einem Investitionsvolumen von 120 Millionen Euro ausgegangen. Bis 2030 sollte dieses Vorhaben abgeschlossen werden können. Dieses hohe Investitionsvolumen
sei nur mit weiterer Unterstützung des Bundes, des Landes Steiermark und der einzelnen Gemeinden möglich.

LR Doris Kampus und LH Hermann Schützenhöfer (v.l.) bei der Präsentation des Projekts „G31“ im Innovationszentrum Weiz.